Das Gebäude besteht aus vier Blöcken, die durch eine Rampe und Parkdecks miteinander verbunden sind. Über das mittige Parkdeck mit Gegenverkehrsrampe sind alle fünf Ebenen des Gebäudes per Kraftfahrzeug (bis zu 3,5 t) erreichbar. Insgesamt stehen über 300 Parkplätze, auf den Parkdecks, auf dem Dach, in der Tiefgarage und am Eingang, zur Verfügung, jene vor dem Eingang jeder Gewerbefl äche machen die Zu- und Ablieferung besonders einfach. Fahrzeuge und Lastkraftwagen bis zu 40t Gewicht und 18 m Länge können ihre Ladetätigkeiten rund um das Gebäude ausführen. Fußgänger können das Gebäude über das großzügige Foyer an der Seite der Julius-Durst-Straße erreichen, von wo Treppen und ein Aufzug in jedes Geschoss führen. Die Bar im Foyer dient als Kommunikationszentrum für Mitarbeiter und Kunden. Die Betriebsflächen werden als veredelter Rohbau ausgeführt. Insgesamt ist das Gebäude sehr flexibel konzipiert, dadurch ist es möglich, auch künftigen Anforderungen gerecht zu werden und die Produktionsflächen jederzeit an veränderte Bedürfnisse anzupassen.
Verbaute Grundstücksfläche: 10.732 m2
Unterirdische Kubatur: 8.222,70 m³
Oberirdische Kubatur: 93.138,08 m³
Gesamtkubatur: 101.360,78 m³
Urbanistische Kubatur: 93.138,08 m³
Teilfläche (Blockgröße): 850-1050 m2
Die Wärme wird von einem Blockheizkraftwerk und einer Spitzenabdeckung mit Gasbrennwertkesseln bereit gestellt, was gleichzeitig Wärme und elektrische Energie erzeugt. Die einzelnen Betriebe werden über Wärmezähler eingespeist, die zentral eingelesen und überwacht werden. Die Verrechnung der Spesen erfolgt somit absolut verbrauchsbezogen. Die Regelung der einzelnen Bereiche kann in jeder Hinsicht unabhängig vorgenommen werden. Jeder Eigentümer schließt direkt mit den Stadtwerken einen Wärmelieferungsvertrag ab.
Sollten einzelne Betriebe einen großen Kältebedarf aufweisen, so gibt es in den Schächten für jeden Betrieb und für jede Gebäudeeinheit die Möglichkeit, Rohrleitungen für eine Kälteversorgung zu führen.
Es ist keine Lüftungsanlage für die einzelnen Bereiche vorgesehen. Alle Räume der einzelnen Einheiten können falls erforderlich mit einer kontrollierten Lüftung ausgestattet werden. Dabei ist aus den zur Verfügung stehenden Flächen in den Schächten ein Luftwechsel von rund 1,5 bis 2 Volumen pro Stunde möglich. Die Versorgung der Lüftungsgeräte mit Warmwasser für die Luftheizung kann über die zentralen Schächte mit einer jeweils eigenen Versorgungsleitung erfolgen, welche nach dem Wärmezähler für die einzelnen Bereiche abzweigt. Für die Gestaltung (Aussehen, Verkleidung, Ummantelung der Isolierung) und die technischen Daten (Schallpegel, Luftgeschwindigkeit bei Luftansaugung und Ausstoß, Filtrierung eventuell verschmutzter Luft) werden den einzelnen Betreibern gemeinsame Richtlinien vorgegeben.
Die Abdeckung der Wärmelast in den allgemeinen Bereichen wie Eingang und Foyer, Treppenhäuser und Gänge ist wie folgt realisiert: Im Eingangsbereich und im Foyer wird Fußbodenheizung für die Raumtemperierung eingesetzt. An der Decke des Eingangsbereiches sind motorisierte Lüftungsfenster installiert, die im Sommer automatisch über einen Temperatursensor unter der Decke angesteuert werden und die warme Luft in diesen Bereichen abführen und somit einen Wärmestau vermeiden.
Die Warmwasserversorgung in den verschiedenen WC-Bereichen erfolgt dezentral nach den Übergabestationen der einzelnen Einheiten. Dies hat den Vorteil, dass die Art der Warmwasserbereitung auf den jeweiligen Warmwasserverbrauch abgestimmt werden kann und dass die Verrechnung der Kosten für die Warmwasserbereitung mit demselben Wärmezähler der Heizungsversorgung erfolgen kann.
Die Wasserversorgung des Gebäudes erfolgt aus dem öffentlichen Wassernetz. Die Übergabe an die einzelnen Einheiten erfolgt durch einen Wasserzähler an der Übergabestation am Schacht.
Die Gasversorgung des Gebäudes erfolgt für den Betrieb der Heizzentrale der Stadtwerke im Hause. Falls in einem Betrieb Methangas für andere Zwecke benötigt wird (direkt befeuerte Brennöfen oder sonstige Prozesswärme), so wird von jener Einheit ein eigener Versorgungsvertrag mit dem Gasversorger abgeschlossen und die Verrechnung der anfallenden Kosten erfolgt direkt mit dem Gasversorger.
Die Regelanlage der Heizzentrale dient dazu, die Bereitstellung der Wärme auf dem Vertraglich festgelegten Temperaturniveau und in der notwendigen Menge zu garantieren und die Wärmeerzeugung in Abhängigkeit der Jahresganglinien des Wärmeverbrauchs und der Witterungsbedingungen zu optimieren. Diese Regelung kann zentral erfasst und verwaltet werden, eventuell auch in Fernüberwachung. Die Regelungsanlage für die Erzeugung und Einhaltung der raumklimatischen Parameter in den einzelnen Besitzeinheiten kann von jeder Einheit selbst dezentral aufgebaut und geführt.
Die tragende Struktur ist mit einem durchgehenden Fundamentsockel, mit Pfeilern, Aufzugsschächten und einigen Außenmauern aus Stahlbeton gefertigt. Die Decken der Geschosse sind in Ortbeton gefertigt. Die Tragfähigkeit beträgt in jedem Geschoss 1000 kg/m², das ist um ein Vielfaches mehr als in einem normalen Bürohaus. Die Stärke der Decken beträgt 40 cm, damit werden der Schallschutz und der Brandschutz gewährleistet. Durch den vorgesehen Bodenaufbau werden Geräusche und Bewegungen aus anderen Ebenen oder Geschossen abgewiesen.
Das Erdgeschoss ist mit einer Gasbetonfassade ausgestattet. Die Obergeschosse sind mit einer Glasfassade (Pfosten-Riegel-Fassade) versehen. Die Ostseite des 1. Obergeschosses fungiert als Schaufensterebene. Die Verglasung hat einen k-Wert von 1,1W/m²K. Dies gewährt, dass möglichst wenig Wärme im Winter nach außen dringt. Dadurch können die Betriebskosten gesenkt werden. Der Brüstungsbereich, der in den Obergeschossen aus einem Betonfertigteil besteht, ist außen ebenfalls mit einer hinterlüfteten Fassade aus Glas / Alu/ Fassadenelementen verkleidet, um einen maximalen Brandschutz zu gewährleisten. Im Brüstungsbereich kann bei Bedarf von jedem Eigentümer ein außenliegender Sonnenschutz (fassadenintegriert) angebracht werden.
Die Wärmedämmung ist in den Wänden integriert. Die Decken bestehen aus 40 cm Beton, darüber ist ein 12 cm starker Industrieboden, der 2 cm Wärme- und Trittschalldämmung enthalten muss, vorgesehen. An den Brüstungsmauern ist eine 8 cm Wärmedämmung angebracht.
Hierbei handelt es sich um die externen Gehwege außerhalb der gemeinschaftlichen Grünflächen. Am Eingang sind Besucher- bzw. Mitarbeiterparkplätze vorgesehen. Das Gelände sowie das Gebäude werden reichlich beleuchtet.
Das Gebäude verfügt über einen Personenaufzug, zudem ist ein Lastenaufzug eingebaut. Jedes Stockwerk hat zu den Liften Zugang. Der Personenaufzug hat eine Kapazität von mindestens acht Personen, der Lastenaufzug hat eine Tragfähigkeit von 7.000 kg. Die Haltestellen können vorgemerkt werden, die diesbezügliche Vorrichtung entspricht der Regelung zum Abbau der architektonischen Barrieren.
Kampan Work & Office Center · Industriezone Brixen · Julius-Durst-Straße 66 · 39042 Brixen · Tel. +39 0472 200 301 · info@kampan.it · www.kampan.it
Info: prehome consulting · Bozen · Tel. +39 0471 982266 · Fax +39 0471 1880361 · Mobile: +39 335 5765701 · info@prehome.it